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Die Verarbeitung vom Shikkui

Die folgende Bilderreihe zeigt eine Beispielhafte Verarbeitung vom Shikkui. Hier wird gezeigt wie der Putz gemischt werden muss und wie er aufgebracht wird. Auch die Endbehandlung wird detailiert gezeigt. Es ist natürlich nur eine Art. Gerne kann in leichten Variationen einiges ausprobiert werden und es können eigene Erfahrungen gemacht werden. Jeder Untergrund muss einzeln betrachtet werden.

Shikkui besteht aus Weißkalkhydrat, Hanffasern und Algenleim. Es gibt vile Arten der Zubereitung und der Verarbeitung, beachten Sie dies als Muster:

Feine Hanffasern als Zuschlag für Shikkui Feine Hanffasern als Zuschlag für Shikkui
Algenleim als Zuschlag für Shikkui Algenleim als Zuschlag für Shikkui, hier gesamt 1kg für die Mischung
Fülle etwa 20 Liter Wasser in einen 90 Liter Maurerkübel Fülle etwa 20 Liter Wasser in einen 90 Liter Maurerkübel
Gründliches Mischen mit dem Algenleim Gründliches Mischen mit dem Algenleim
Nach dem MIschen des Algenleim wird nun etwa ein Halber Beutel Hanffasern beigemischt, bitte fein auffasern! Nach dem MIschen des Algenleim wird nun etwa ein Halber Beutel Hanffasern beigemischt, bitte fein auffasern!
Unterschiedliche Faserlängen vermindern das Risiko der Rissbildung, schneiden Sie eine Teil mit der Scheere kleiner. Unterschiedliche Faserlängen vermindern das Risiko der Rissbildung, schneiden Sie eine Teil mit der Scheere kleiner.
gründliches Mischen der Hanffasern mit dem Algenleim gründliches Mischen der Hanffasern mit dem Algenleim
Die Hanffasern müssen immer mal wieder vom Mischer entfernt werden Die Hanffasern müssen immer mal wieder vom Mischer entfernt werden
die Gründliche gemischte Masse aus Algenleim und Hanffasern die gründlich gemischte Masse aus Algenleim und Hanffasern
Beigeben des Weißkalkhydrat, unbedingt kontrollieren dass keine Klümpchen reingeraten. Beigeben des Weißkalkhydrat, unbedingt kontrollieren dass keine Klümpchen reingeraten.

Wenn ein Shikkui auf einem braunen Lehmputz aufgetragen wird kann es sinnvoll sein einen schon weißen Shikkui Unterputz aufzubringen. Dieser wird mit feinem Sand hergestellt. Das Mischungsverhältnis sind etwa 13 Liter Shikkui und 1 Liter feiner Sand, optional etwas Algenleim für eine bessere Verarbeitung.

Feiner Sand wird dem Shikkui beigemischt für einen Sunajikkui Feiner Sand wird dem Shikkui beigemischt für einen Sunajikkui
Der Algenleim ergibt eine leichte braunfärbung Der Algenleim ergibt eine leichte braunfärbung
Der Sunajikui und der Shikkui wird mit einer Jigane Kelle aufgetragen Der Sunajikui und der Shikkui wird mit einer Jigane Kelle aufgetragen
Der Sunajikui nach dem Auftragen Der Sunajikui nach dem Auftragen

Während der Sunajikui anzieht sollte man die feuchteren Stellen in die trockeneren Bereiche verziehen.

Die Oberfläche und Textur des Sunajikui nach dem verziehen Die Oberfläche und Textur des Sunajikui nach dem verziehen.
Bevor der Shikkui komplett angezogen ist wird der Shikkui aufgetragen. Bevor der Sunajikui komplett angezogen ist wird der Shikkui aufgetragen.
Die Konsistenz des zur Verarbeitung fertigen Shikkui. Die Konsistenz des zur Verarbeitung fertigen Shikkui.
Die Oberfläche nach der ersten Shikkui Putzlage. Die Oberfläche nach der ersten Shikkui Putzlage.
Die Oberfläche nach einem zweiten auftrag von Shikkui. Die Oberfläche nach einem zweiten auftrag von Shikkui.
Wenn der Shikkui anzieht beginnt das Verpressen, zuerst mit leichtem Druck. Der Zeitpunkt wird von der zu bearbeitenden Fläche bestimmt. Größere Flächen sollten begonnen werden wenn die Wand noch etwas feucht ist. Bei kleineren Wänden wird begonnen wenn der Shikkui trockener ist. Wenn der Shikkui anzieht beginnt das Verpressen, zuerst mit leichtem Druck. Der Zeitpunkt wird von der zu bearbeitenden Fläche bestimmt. Größere Flächen sollten begonnen werden wenn die Wand noch etwas feucht ist. Bei kleineren Wänden wird begonnen wenn der Shikkui trockener ist.
90 % der Fläche ist noch sichtbar nass, das ist der richtige Moment zum verpressen bei einer großen Wand. 90 % der Fläche ist noch sichtbar nass, das ist der richtige Moment zum verpressen bei einer großen Wand.
70 % der Wand ist noch sichtbar feucht, beginne jetzt mit dem verpressen bei kleineren Flächen. 70 % der Wand ist noch sichtbar feucht, beginne jetzt mit dem verpressen bei kleineren Flächen.
Die Wand wird nun mit einer Honyaki Finish Kelle verpresst Die Wand wird nun mit einer Honyaki Finish Kelle verpresst

Die komplette Verpressung sollte im feuchten zustand passieren, vermeide das verpressen wenn der Putz angezogen ist.

Die Fläche ist leicht verpresst, fertig. Weiteres verpressen führt zu einem höheren Glanzgrad. Die Fläche ist leicht verpresst, fertig.
Weiteres verpressen führt zu einem höheren Glanzgrad.