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Lehmspachtel: Die ökologische Alternative zu konventionellem Flächenspachtel
Lehmspachtel glättet Wände bis Q4, wirkt natürlich matt und spart je nach Produkt mehrere Arbeitsschritte – für hochwertige Innenräume ohne Gips- und Kunststoff-Look.
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Lehmspachtel: Weniger Arbeit, geringere Kosten, besseres Raumklima
Lehmspachtel ist die ökologische Lösung für feine, glatte Wand- und Deckenflächen im Innenbereich. Er wird dünn aufgezogen, geglättet und bei Bedarf geschliffen – ähnlich wie klassische Flächenspachtel, aber mit den Vorteilen eines natürlichen Lehmbaustoffs.
Besonders wirtschaftlich wird es mit farbigem Lehmspachtel: Hier entstehen Spachtelfläche und fertige Farboberfläche in einem Material. Statt zu spachteln, zu schleifen, zu grundieren und anschließend zu streichen, kann die Wand direkt als farbige Lehmoberfläche fertiggestellt werden. Das spart Zeit, Material und mehrere Arbeitsschritte.
Lehm-Flächenspachtel ohne Stress
Wer mit klassischem Gipsspachtel arbeitet, kennt den Druck: Das Material zieht schnell an, kleine Fehler zeigen sich oft erst nach dem Trocknen und müssen anschließend mühsam geschliffen werden. Lehmspachtel arbeitet anders. Er bleibt länger offen, lässt sich ruhiger verarbeiten und kann noch im feuchten Zustand korrigiert werden.
Das gibt dir mehr Kontrolle auf der Fläche – besonders bei großen Wand- und Deckenflächen, feinen Oberflächen und anspruchsvollen Innenräumen. Aufziehen, glätten, bei Bedarf nacharbeiten: So entstehen hochwertige, natürlich matte Oberflächen ohne unnötigen Zeitdruck.
Lehmspachtel oder Lehmglätte?
Lehmspachtel ist ideal für glatte, schleifbare Flächen bis Q4 – besonders dann, wenn größere Wandflächen effizient gespachtelt werden sollen.
Lehmglätte ist die hochwertigere Gestaltungstechnik für besonders feine, verdichtete Sichtflächen in marmorierter Optik. Sie eignet sich eher für edle Akzentflächen oder Räume mit besonderem Anspruch, während Lehmspachtel die praktische Lösung für glatte, ökologische Flächen im gesamten Innenraum ist.
Häufige Fragen zum Lehmspachtel
Für was benutzt man Lehmspachtel?
Lehmspachtel wird für besonders feine, glatte Wand- und Deckenflächen im Innenbereich eingesetzt. Er eignet sich, um tragfähige Untergründe dünn zu überspachteln, leichte Unebenheiten auszugleichen und eine natürliche, diffusionsoffene Oberfläche herzustellen. Im Unterschied zu körnigen Lehmputzen besitzt Lehmspachtel keine grobe Körnung und wird deshalb für sehr dünne, glatte Aufträge verwendet. Das macht conluto Lehmspachtel ideal für hochwertige ökologische Innenräume, in denen eine ruhige, mineralische Oberfläche gewünscht ist.
Kann man Lehmspachtel mit der Rolle auftragen?
Lehmspachtel kann auch gerollt werden. Ebenso ist ein Auftrag mit Spachtel, Glätter oder Flächenspachtel möglich. Für den Auftrag größerer Flächen ist ein breiter Flächenspachtel besonders praktisch, weil sich das Material gleichmäßig verteilen lässt.
Welche Vorteile bietet Lehmspachtel?
Lehmspachtel verbindet eine sehr feine Optik mit den bauphysikalischen Vorteilen von Lehm. Die Oberfläche bleibt diffusionsoffen, wirkt natürlich matt und passt ideal zu wohngesunden Innenräumen. Dünne Lehmputz- und Lehmspachtelschichten können außerdem zur Feuchtepufferung beitragen; selbst ein 3 mm dünner Lehmputz auf Gipskarton zeigte im Fachkontext eine deutliche Verbesserung des Sorptionsvermögens gegenüber einer gespachtelten Gipskartonplatte.
Wie glättet Lehmspachtel Unebenheiten?
Lehmspachtel wird dünn auf den vorbereiteten Untergrund aufgezogen und anschließend mit Glätter, Japankelle oder Flächenspachtel verdichtet. Kleine Poren, Ansätze und feine Unebenheiten lassen sich so optisch beruhigen. Größere Unebenheiten sollten vorher mit einem geeigneten Lehmputz oder Lehm-Feinputz ausgeglichen werden, da Lehmspachtel als dünne Finish-Schicht gedacht ist. Für ein perfektes Ergebnis empfiehlt sich eine Musterfläche.
Welche Schichtdicke sollte Lehmspachtel haben?
Lehmspachtel gehört zu den sehr dünnen Lehmbeschichtungen. Er wird typischerweise deutlich dünner als Lehm-Feinputz verarbeitet und ist für feine, glatte Aufträge gedacht. Lehm-Finishmörtel liegen laut Fachliteratur unter 3 mm, Lehmspachtel wird für sehr dünne, glatte Aufträge eingesetzt. Bei zu dicken Lagen steigt das Risiko für Risse, Ansätze oder ungleichmäßige Trocknung.
Kann man Lehmspachtel schleifen?
Ja, Lehmspachtelmasse ist grundsätzlich schleifbar. In den technischen Definitionen wird Lehmspachtelmasse ausdrücklich als „schleifbare, pastös bis plastisch aufgetragene Lehmdünnlagenbeschichtung“ beschrieben. Geschliffen wird erst nach vollständiger Trocknung und mit geeignetem Schleifmittel. Danach sollte die Fläche gründlich entstaubt werden, bevor eine weitere Beschichtung wie Lehmfarbe, Lehmstreichputz oder eine Lasur folgt.
Wie lange muss Lehmspachtel trocknen?
Die Trocknungszeit hängt von Schichtdicke, Untergrund, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Lüftung ab. Dünne Lehm-Dünnlagenputze trocknen bei günstigen Bedingungen häufig innerhalb von etwa 24 bis 48 Stunden. Lehmspachtel sollte erst weiterbearbeitet, geschliffen oder gestrichen werden, wenn die Fläche vollständig trocken ist. Entscheidend sind gute Lüftung, frostfreie Bedingungen und ein saugfähiger, geeigneter Untergrund.
Welche Grundierung braucht Lehmspachtel?
Die passende Grundierung richtet sich nach dem Untergrund. Der Untergrund muss fest, trocken, sauber, tragfähig und frei von trennenden Schichten sein. Stark oder unterschiedlich saugende Untergründe sollten egalisiert werden, glatte oder kritische Untergründe benötigen eine geeignete Haftvermittlung. Auf Gipskarton- und Gipsfaserplatten ist besondere Sorgfalt nötig, weil diese als schwierige und schadensanfällige Putzuntergründe gelten; dicke Lehmaufträge sollten dort vermieden werden.
Welche Farbe kann auf Lehmspachtel gestrichen werden?
Auf vollständig getrocknetem Lehmspachtel eignen sich diffusionsoffene Anstriche, besonders Lehmfarbe. Auch andere geeignete mineralische oder natürliche Anstrichsysteme können möglich sein, sofern sie zum Untergrund passen. Für ein stimmiges ökologisches System ist conluto Lehmfarbe die naheliegende Wahl, weil sie die natürliche, matte Optik unterstützt und die Offenporigkeit der Oberfläche erhält.
Ist Lehmspachtel für Feuchträume geeignet?
Lehmspachtel eignet sich für Innenräume mit normaler Luftfeuchte und in vielen Fällen auch für häusliche Küchen und Bäder, sofern keine dauerhafte Durchfeuchtung oder direkte Spritzwasserbelastung vorliegt. Für Räume mit dauerhaft hoher Luftfeuchte, zum Beispiel öffentliche Schwimmbäder oder gewerbliche Großküchen, sind Lehmputze und Lehmbeschichtungen nicht geeignet. In Bädern sollte conluto Lehmspachtel deshalb nur außerhalb dauerhaft nasser Bereiche und mit passendem Wandaufbau eingesetzt werden.
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