IsoHemp Hanfsteine
Im Lehm-Laden findest du alles, was das Bauen mit natürlichen Baustoffen einfacher und schöner macht – auch die Hanfsteine von IsoHemp!
Diese innovativen Steine aus Hanf und Kalk sind eine Lösung für Dämmung, ein ausgeglichenes Raumklima und das Bauen mit Baustoffen aus Hanf und Kalk.
Was ist IsoHemp Hanfstein?
IsoHemp stellt Produkte aus Hanf und Kalk für den Bau- und Renovierungsbereich her. Das Unternehmen bietet seinen Kunden Lösungen zur effizienten Dämmung von Gebäudehüllen für alle Neubau- und Renovierungsprojekte, egal ob Wohn-, Dienstleitungs- oder Industriegebäude. Das Werk in Belgien, in der Provinz Namur, stellt jedes Jahr mehr als zwei Millionen Hanfsteine her und hat ständig 4.000 Paletten auf Lager.
Das Ziel ist es für höchsten Komfort und Wohlbefinden in deinem Zuhause zu sorgen und gleichzeitig zu helfen, die Energiekosten zu senken. Ihre Hanfsteine bestehen nur aus Hanfschäben (dem holzigen Teil der Hanfpflanze) und Kalk. Gemeinsam ergeben diese Materialien einen leichten, atmungsaktiven und hervorragend dämmenden Stein.
Muss ich erstmal in die Hand nehmen…
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Die Vorteile auf einen BlickDie Vorteile auf einen Blick
Exzellente Wärmedämmung
Mit einer Wärmeleitfähigkeit von 0,071 W/mK bieten die Steine eine ausgezeichnete thermische Regulierung.
Feuchtigkeits-
regulierung
Die Hanfsteine können Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben und so zu einem ausgeglichenen Raumklima beitragen.
Schallschutz
Mit einem Schalldämmmaß von bis zu 44 dB bieten die Steine eine effektive Geräuschdämmung.
Brandschutz
Die Hanfsteine erreichen das Brandverhalten B-s1,d0 nach EN 13501-1 und einen Feuerwiderstand bis EI 240 (bei 36 cm mit Putz).
Rohstoffe
Die Steine werden aus Hanf und Kalk hergestellt.
Innendämmung: Warum der Dämmwert allein nicht reicht
Bei der Innendämmung wird meist nur auf den λ-Wert geschaut. Für ein angenehmes Raumklima im Sommer zählt aber auch, wie viel Masse auf der Raumseite Wärme aufnehmen kann.
Eine alte Massivwand puffert Hitze gut, solange sie mit dem Raum verbunden ist. Wird innen eine leichte Dämmplatte davorgeklebt, ist die schwere Wand vom Raum abgekoppelt – der Raum heizt sich schneller auf. Eine Vorsatzschale aus Hanfkalkstein dämmt und bringt die Masse gleichzeitig auf die Raumseite.
| Bei gleichem Dämmwert (R ≈ 1,7 m²K/W) | Hanfkalkstein + HL-Mix | Leichte mineralische Dämmplatte (Mineralschaum, ca. 90 kg/m³, geklebt) |
|---|---|---|
| Masse auf der Raumseite | ca. 38 kg/m² (12 cm) | ca. 7 kg/m² (7–8 cm) |
| Phasenverschiebung (ISO 13786) | 7,9 h bei 12 cm, 13,1 h bei 20 cm | – |
| Unebene Bestandswand | wird in der HL-Mix-Hinterfüllung ausgeglichen | Ausgleichsputz nötig, danach Trocknungszeit |
| Oberfläche | massiver Putzgrund | Armierungslage mit Gewebe nötig |
| Regale, Küche, TV | Befestigung in der Steinschale (HempFix, Lasten laut Nachweis) | Spezialdübel für leichte Lasten, schwere Lasten durch die Platte in die Wand |
| Wärmeleitfähigkeit λ | 0,071 W/(m·K) | ca. 0,042–0,045 W/(m·K) |
Wer nur auf den λ-Wert schaut, kommt mit der Platte dünner aus. Wer möchte, dass sich die Räume im Sommer langsamer aufheizen, braucht Masse auf der Raumseite – hier bringt der Hanfkalkstein bei gleichem Dämmwert mehr als fünfmal so viel mit.
Kennwerte Hanfkalkstein: IsoHemp-Katalog 2026 (Rohdichte ca. 320 kg/m³, R 1,69 m²K/W bei 12 cm). Dämmplatte: typische Herstellerangaben für mineralische Innendämmplatten.
Hanf und Kalk – das ergibt Sinn
Die Symbiose der ältesten Kulturpflanze der Menschheit, Hanf, mit einem der ältesten und bewährtesten Baustoffe, Kalk, ergibt den Baustoff der Zukunft: Hanf-Kalkstein.
Die Hanfpflanze wächst etwa 50-mal schneller als Holz. Auf einem Hektar Hanffeld wächst in nur 5 Monaten die Biomasse für ein kleines Einfamilienhaus.
Die Kombination von losen Hanfschäben mit natürlichem Kalk und Mineralien macht das Material steinhart und widerstandsfähig gegen äußere Einflüsse, wodurch das Gebäude viele Generationen überdauern wird. Das senkt den Instandhaltungsaufwand und spart Kosten.
Der 36-cm-Hanfstein erreicht einen Wärmedurchlasswiderstand von R = 5,07 m²K/W (λ = 0,071 W/mK, FDES). Hanfkalk kann Feuchteschwankungen der Raumluft puffern.


CO₂-Speicher: rund 62 kg pro m² Wand (FDES)
Kennwert nach EN 15804+A2: Rund 62 kg CO₂ pro m² Wand im Hanf gespeichert (biogener Kohlenstoff, laut FDES INIES Nr. 20251046948 für den 36-cm-Hanfstein PAL36EX).
Über den gesamten Lebenszyklus (A–C) weist die FDES +58,9 kg CO₂e pro m² Wand aus – die Grafik zeigt die einzelnen Abschnitte.
Hanfstein-Reste von der Baustelle nimmt IsoHemp über das Programm RecyHemp zurück (Sammelstellen in Fernelmont und Gent, Belgien) und verarbeitet sie zu neuen Materialien.
Übrigens sind Hanfschäben, aus denen der Stein im Wesentlichen besteht, ein Rückstand aus der Gewinnung von Hanffasern.